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Krankengymnastik

Bild von Krankengymnastik

Definition:

Krankengymnastik ist ein Heilmittel, das ärztlich verordnet wird. Das therapeutische Vorgehen wird bestimmt durch die Diagnose und die Verordnung des Arztes. Die Durchführung krankengymnastischer Behandlungsmaßnahen erfolgt auf der Grundlage eines differenzierten Befundes und Therapieplanes.
Krankengymnastik (KG) wird heute als ein rein technischer Überbegriff für unterschiedliche spezielle Therapieformen in der Physiotherapie verwendet.

Therapeutische Wirkung:

Die therapeutischen Maßnahmen wirken sich ganzheitlich oder gezielt an den Organ- und Funktionssystemen des Patienten aus. Physiotherapeuten wirken mit ihren Behandlungsmaßnahmen an 4 Organsystemen mit wechselhaften Schwerpunkten:

Indikationen:

Geschichte:

Der Begriff Krankengymnastik leitet sich aus den einstmals gymnastischen Übungen ab und wurde auch als Heilgymnastik bezeichnet. Heute bestimmen moderne therapeutische Techniken, den bewegungstherapeutischen Teil der Behandlung. Darüber hinaus ist die KG eine Therapieform geworden, die ganzheitlich auf den Patienten einwirkt und sich nicht nur auf aktive Übungen stützt.
In Deutschland hat die Berufsbezeichnung Physiotherapeut im Rahmen einer Novellierung der Berufsgesetze 1994 bundesweit den Begriff "Krankengymnast-in" abgelöst. Der Begriff Krankengymnastik als Heilmittel blieb erhalten.

Leistungen:

Behandlungsdauer Mitzubringen ist
ca. 30 Minuten
1-2 mal in der Woche
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